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Schnarchen
Das Schnarchen, das laute Atmen mittels erschlafftem Gaumensegel, ist nicht nur ein gesellschaftliches Problem, sondern auch eine Krankheit, eine Störung des Schlafes. In der Bevölkerung sind etwa 25 % der Männer und etwa 15 % der Frauen Schnarcher. Das „laute Schlafen” ist oft das Zeichen einer Erkrankung, z.B. Bluthochdruck, Übergewicht oder chronischem Schnupfen. Allerdings kann sich dabei vor allem das Syndrom der Schlafapnoe, die zu Erkrankungen des Herzen und der Gehirnadern führt.




Asklepion haben als erste in Tschechien damit begonnen, Schnarchen mittels Laser zu behandeln. Es handelt sich um eine revolutionäre Methode bei der Behandlung dieses Problems und um einen der häufigsten Eingriffe an unserer Klinik. Bei der Mehrzahl der Patienten stellt sich das Schnarchen völlig ein, bei den anderen ist eine deutliche Verbesserung zu bemerken.
Vor der Einführung der Behandlung mittels Laser gab es nur die Möglichkeit das Schnarchen durch andere Lagerung im Bett oder durch das Tragen von besonderen „Zahnspangen”. Eine andere Möglichkeit war ein relativ schwerer chirurgischer Eingriff im Krankenhaus.
Bei der Laseroperation vollführt der Arzt eine plastische Operation des Gaumens mittels Laser. Es handelt sich hierbei um eine für den Patienten unkomplizierten, ambulanten Eingriff, der etwa fünf bis zehn Minuten dauert.
Vorher erfolgt eine Untersuchung durch einen Facharzt. Der Eingriff ist überhaupt nicht schmerzhaft und die behandelte Stelle blutet nicht. Der Arzt macht die Stelle im Mund mit einem Spray schmerzunempfindlich und verabreicht im Anschluss an die Behandlung eine Spritze. Der Patient kann auch um eine Analgosedation, das Erreichen eines schlafähnlichen Zustandes, ersuchen. Mit dem Laserstrahl korrigiert dann der behandelnde Arzt den
Gaumen und den hinteren Mundraum.
Damit wir den Patienten an die Form des neuen Rachens gewöhnen, führen wir die Operation nicht nur als einmalige Radikalbehandlung durch, sondern auch in mehreren einzelnen Behandlungen. Nach der völligen Abheilung wird die behandelte Stelle vom Arzt untersucht und entschieden, ob der Eingriff wiederholt werden wird, bzw. welche Medikamente verabreicht werden.
Der Patient sollte damit rechen, in der Regel handelt es sich um etwa fünf bis zehn Tage. Die Erfahrung unserer Ärzte mit diesem Eingriff ist weltweit einzigartig, wir haben bis dato über 5000 Patienten so behandelt.