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Kieferabszess
Die Entstehung eines Eiterbeutels schreibt man oft erblichen Grundlagen oder einem schwachen Immunsystem zu. Der Grund ist jedoch immer eine Infektion die von den Zähnen ausgeht. Und da es zu einer Infektion der Zähne sehr oft wegen Karies kommt, lässt sich sagen, dass es ausreichend ist, eine ausreichende Mundhygiene zu betreiben, um der Bildung von Eiterbeuteln vorzubeugen. Allerdings ist das Entstehen eines solchen Beutels kein Grund den Zahn zu ziehen, es ist grundsätzlich heilbar.



„Wurzelkanalbehandlung”
Das was die meisten Menschen unter einer Wurzelkanalbehandlung verstehen, bezeichnen Experten als endodontische Behandlung. Das Prinzip ist hierbei recht einfach – es entfernt nach Möglichkeit alle Bakterien aus dem Inneren des Zahnes und füllt ihn so auf, dass in ihm keine Bakterien mehr überleben und damit zu einer neuen Entzündung und Schädigung des angrenzenden Knochengewebes, also einem Abszess, führen könnten. Das Prinzip ist, wie dargestellt, einfach, die Ausführung aber recht schwierig. Nur mit einem hohen Maß an Sorgfalt des behandelnden Arztes und der modernsten Ausstattung kann man einen Erfolg erzielen. Ohne Hilfe z.B. des Gerätes RTG oder eines Apex-locator ist die moderne Endodontologie nicht denkbar. Dessen sind wir uns bei Asklepion bewusst und können uns daher mit Recht eine hohen Erfolgsrate bei der Behandlung von Zahnerkrankungen rühmen. Eingriffe wie Resektion oder Extraktion eines Zahnes nehmen wir nur in Ausnahmefällen vor.
Offene Zähne?! – NEIN!
Mit einem offenen Zahn gehen sie dauernd zum Zahnarzt, damit er immer kurz die Wurzelkanäle säubert oder eine Desinfektionseinlage in den Zahn einbringt, aber der Zahn trotzdem bei dem Versuch ihn zu verschließen zu schmerzen beginnt? Da braucht man sich nicht wundern. Durch die Öffnung strömen Kolonien von Bakterien in den Zahn. Diese Bakterien produzieren dann Gifte, die dann im Knochen die Entzündung hervorrufen. Ein Schließen des Zahnes hat dann häufig Schmerzen zu Folge. Da das Knochen ein lebendes Gewebe ist und der Körper dorthin mit seiner eigen Schutzmechanismen eingreifen kann, ist er bei dem toten Zahn auf Hilfe von außen angewiesen. Daher muss mit eine sorgsamen endodontischen Behandlung zunächst eine Beseitigung dieser Bakterien erfolgen. Und so tritt an die Stelle des unbeendeten und erfolglosen Einsatzgebietes der Wurzelkanäle des offenen Zahnes eine optimale und saubere Behandlung. Ausgesprochen selten ist hierfür mehr als eine Sitzung notwendig. Das Ergebnis ist das die Entzündung zurückgeht und abheilt, ohne Schmerzen, ohne Resektion und ohne Antibiotika.