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Haare

Haare werden häufig als Zeichen von Schönheit und Gesundheit angesehen. Allerdings leiden sie unter viele Problemen, so z.B. schlechter Lebensweise, Angewohnheiten, Stress, hormoneller Veränderung oder Vererbung. Haare können ihre Spannkraft verlieren, brechen, sich spalten, ausfallen oder aufhören zu wachsen. Es ist notwendig die Ursachen zu kennen, da sich hinter dem Ausfall von Haaren eine bedeutend schwerere Erkrankung verbergen kann.

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Die erste Schritte zur Heilung von ausfallenden Haaren ist sicherlich eine genaue Untersuchung. Die anschließenden Behandlungen können viele unterschiedliche Formen haben. Eine der Behandlungsmöglichkeiten ist der Einsatz von Heilprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln, die vom Internisten empfohlen werden, aber auch entsprechende Kosmetik und spezielle Massagen der Kopfhaut zur Belebung.

Diese Massagen können wir bei Asklepion ebenfalls in unserer Kosmetikabteilung anbieten. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit von Haarausfall und Glatzenbildung besteht in einer dermatologischen Therapie mittels Biostimulationslampe Omnilux. Ihr Rotlicht stimuliert den Haarwuchs und verstärkt ihn grundsätzlich.

Eine andere, wirkliche Alternative ist die Transplantation von Haaren. Hierbei werden von Stellen, wo noch genügend Haare wachsen, z.B. aus dem Genick, durch den Chirurgen ein Streifen Haut mit Haarwurzeln entnommen. Dieser Streifen wird in kleinere Stücke aufgeteilt und dann in die entsprechenden Positionen übertragen. Die Hautwurzeln, in
der Regel etwa 80 % des entnommen Hautstreifens, verheilen innerhalb weniger Tage mit dem umliegenden Gewebe.

Die transplantierten Haare fangen nach etwa drei Monaten an zu wachsen. Allerdings kann man nicht erwarten, dass das Ergebnis in seiner Fülle mit dem von ursprünglichen Haaren zu vergleichen ist. Bei schütterem Haar reicht in der Regel ein Eingriff, bei einer vollständigen Glatze ist es jedoch notwendig den Eingriff zu wiederholen. Grundsätzlich ist aber mit einer etwa sechsmonatigen Pause zu rechnen, damit der Arzt beurteilen kann, ob sich letzte Eingriff vollständig ausgeheilt hat.

Die Transplantation führen wir bei Asklepion mit einer lokalen Betäubung durch, allerdings besteht die Möglichkeit einer Analgosedation, dem Verbringen in einen schlafähnlichen Zustand. Der Eingriff ist ausgesprochen anspruchsvoll und dauert etwa drei bis fünf Stunden. Während der Heilungsphase können sich Schwellungen auf der Stirn und im Gesicht zeigen.


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